Unsere Produktion ist das Herzstück.
Denn Qualität beginnt mit Transparenz entlang der gesamten Lieferkette.

Transparenz in der Lieferkette
DIE PRODUKTIONSSCHRITTE BEI MEY: VON DER ROHSTOFFERZEUGUNG BIS ZUM HOCHQUALITATIVEN WÄSCHEPRODUKT.
In der Textilbranche wird der Herstellungsprozess durch die sogenannten vier Tiers beschrieben. Dabei wird in Tier 4 der Rohstoff angebaut beziehungsweise hergestellt, der anschließend in Tier 3 zu einem Garn ausgesponnen wird.
Im weiteren Verlauf des Herstellungsprozesses wird Fläche durch Stricken oder Weben des Garns erzeugt (Tier 2). Bei der sogenannten Textilveredelung werden die produzierten Stoffe gefärbt, bedruckt und ausgerüstet.
Die Konfektion bezeichnet den letzten Produktionsschritt (Tier 1). Hier wird der Stoff zugeschnitten und aus den einzelnen Komponenten das Endprodukt von Näher*innen hergestellt.
Die textile Wertschöpfungskette ist lang und komplex. Von der Rohstoffgewinnung bis zum hochqualitativen Wäscheprodukt sind viele Verarbeitungsstufen nötig.
Transparenz in der eigenen Lieferkette zu schaffen, bedeutet für mey, die Strukturen und Akteure genau zu kennen und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Damit ist Lieferkettentransparenz eine grundlegende Voraussetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht – denn wer seine Lieferkette kennt, kann soziale und ökologische Aspekte gezielter berücksichtigen.
UMGANG MIT RETOUREN UND UNVERKAUFTER WARE
Transparenz in der eigenen Lieferkette bedeutet auch Qualität über alle Wertschöpfungsstufen hinweg zu gewährleisten. Denn für mey ist jedes Produkt das Ergebnis sorgfältiger Entwicklung, hochwertiger Materialien und anspruchsvoller Verarbeitung. Deshalb ist es uns wichtig, dass auch retournierte und unverkaufte Ware nach Möglichkeit einen sinnvollen Verwendungszweck findet.
Vermeidung von Überhängen und sinnvolle Weiterverwendung
Wir versuchen Überhänge von vornherein zu vermeiden und erarbeiten deshalb in enger Abstimmung mit Handelspartnern und Vertretern Forecasts für eine bedarfsgerechte Produktion. Einwandfreie Retouren und unverkaufte Ware werden über Schlussverkäufe, unsere eigenen Outlets sowie unsere weiteren Vertriebskanäle wieder dem Verkauf zugeführt.
Artikel mit kleineren Mängeln, die die Funktion nicht beeinträchtigen, kommen in den 1B-Verkauf oder werden gespendet. Hierfür arbeiten wir mit verschiedenen Organisationen zusammen. In unseren jährlichen CR-Reports berichten wir über die verschiedenen Aktionen und Kanäle der Weiterverwendung.
Unvermeidbare Ausnahmen
Als Wäschehersteller haben für uns Hygiene und Funktionalität oberste Priorität. Produkte, bei denen wir hygienische Unbedenklichkeit oder die Funktionsfähigkeit nicht zweifelsfrei sicherstellen können, werden deshalb weder weiterverkauft noch gespendet.
Im Rahmen unserer gesetzlichen Offenlegungspflicht erfassen und veröffentlichen wir künftig die jährlichen Mengen und Gründe für die Entsorgung unverkaufter Produkte. Die Regelung steht im Einklang mit unserem Anspruch, verkaufs- und funktionsfähige Ware nach Möglichkeit weiter zu nutzen, statt sie zu entsorgen.

























