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Nähmaschinenmuseum
Sammlung Albrecht Mey


Fingerhut-Sammlung

Rund 800 Fingerhüte, darunter echte Raritäten aus Elfenbein, Porzellan, Emaille oder sogar Silber, lassen sich nun in unserem Nähmaschinenmuseum bestaunen. Neben ihrer Funktion als Schutz für die Fingerkuppe faszinieren diese auch als Wahlkampfhelfer, Werbeträger oder persönliche Andenken – in Formen und Materialien von Holz bis Perlmutt. Auch Nähkästchen, Wollhalter, Etuis und Nadelbehältnisse vervollständigen die Sammlung.

Fingerhut-Sammlung in einer Vitrine | mey®
Fingerhut-Sammlung in einer Vitrine | mey®
Fingerhut-Sammlung in einer Vitrine | mey®

Zeitungsartikel über die Erweiterung der Ausstellung durch Ursula Müller-Wiese | mey®

Unser Nähmaschinenmuseum erhält Zuwachs

Die deutschlandweit einzigartige Nähutensilien-Sammlung der Reutlingerin Ursula Müller-Wiese wird künftig dauerhaft in die Ausstellung integriert. Die Zusammenführung beider Sammlungen ermöglicht einen facettenreichen Blick auf die Geschichte und Kultur des textilen Handwerks – von der industriellen Fertigungstechnik bis zur kunstvollen Handarbeit.

Mit dieser Sammlung kommt nun die Welt der feinen Handarbeit hinzu. Über 45 Jahre hinweg hat sie mit großem Engagement Kuriositäten und Alltagsgegenstände rund ums Nähen zusammengetragen: winzige Garnrollen, kunstvoll gravierte Fingerhüte, Maßbänder mit Werbung aus den 1950er-Jahren, klappbare Scheren in filigranen Etuis und handgefertigte Nadelkissen in unzähligen Variationen.


„Diese Objekte erzählen von einem Alltag, der heute fast vergessen ist – und von handwerklichem Können, das wieder neu entdeckt wird. Es freut mich sehr, dass meine Sammlung nun ein neues Zuhause gefunden hat, wo sie gesehen, verstanden und gewürdigt wird.“

Ursula Müller-Wiese


Ein Glücksfall für unser Nähmaschinenmuseum

"Diese Erweiterung ist ein Glücksfall für unser Haus", sagt Martin Mey, Sohn des Museumsgründers, der das Museum in der Nachfolge seines Vaters weiterführt. "Sie erlaubt es uns, das Thema Nähen aus ganzheitlicher Perspektive zu beleuchten – nicht nur als technische, sondern auch als kulturelle Errungenschaft."

Die Präsentation ist museal aufbereitet und verbindet die Technikgeschichte des Nähens mit den kulturellen Aspekten der Handarbeit – ein gelungenes Zusammenspiel von Industrie, Mensch und Maschine.

Vitrinen im Ausstellungsraum | mey®

Das Nähmaschinenmuseum Sammlung Albrecht Mey mit der Erweiterung um die Objekte von Ursula Müller-Wiese sind ab sofort für die Öffentlichkeit nach vorheriger Terminabsprache möglich:

Telefon: +49 (0) 7431 / 706-0
E-Mail: mail@naehmaschinenmuseum.de